Mittwoch, 17. September 2008

Dragi prietenii,

ich bin gut hier gestern in Bucuresti angekommen, zwar mit einer Stunde Verspätung, wurde von Iulian vom Flughafen abgeholt.
Gestern nachmittag war sogar schon ein wenig abenteuerlich. Mit zwei anderen Freiwilligen und Gabi, ein schützling als Bodyguard fuhren wir mit dem Bus zur Post um Pakete abzuholen.
Und gestern mittag konnte ich gleich kosten, wie die rumänische Küche schmeckt. Es gab Mamaliga cu smantana si branza. DAs ist Polenta mit Schmand und Käse.

Der Tag heute fing um 7:45 Uhr an, wie jeden TAg mit dem Morgengebet, das fast eine Stunde dauert. Es wird sehr viel gesungen.
Dann von 10;00 - 12:00 Uhr haben wir Rumänisch Unterricht. Unsere Lehrerin Rodica ist sehr streng und schimpft ziemlich wenn wir etwas nicht können.
Um 15:00 Uhr singen wir Volontäre. Um 17:00 Uhr gibts eine kurze Sedinta - das ist eine Sitzung. Um 17:45 Uhr ist Abendgebet. Um 18:45 Uhr Abendessen.

Momentan bin ich ja im Sf, Lazar - im Sozialzentrum, die erste Station für die STrassenkinder. Wobei die meisten eigentlich schon Jugendliche sind und keine Kinder mehr.

Momentan ist das Wetter hier schlecht. Es regnet. Und die Strasse vor dem Haus verwandelt sich dann in ein Schlammbad.

Jetzt gehe ich bald ins Bett, da ich morgen für den sprachunterricht fit sein muss! Es ist total anstrengend ständig die Sprache zu hören aber fast nichts zu verstehen.

Noapte buna

Iris

Sonntag, 14. September 2008

La revedere Auf Wiedersehen!

Man muss die Feste feiern wie sie fallen heißt ein bekanntes Sprichwort.


Deshalb feierten viele Freunde, Verwandte, Bekannte, Kollegen vom Chor, Pfarrgemeinderat und Musikverein mit mir eine große Abschiedsmitbringparty.


So möchte ich mich bei allen herzlich bedanken die gekommen sind und so für das supertolle Buffet gesorgt haben.


Vielen Dank auch für die lieben Grüße, Glückwünsche, Geschenke und für die "Finanzspritzen".
Es freut mich sehr, dass so viele Menschen an mich denken und mich so begleiten.




Zu einem Fest gehört auch Musik, danke an meine Freunde von CHORios die speziell das Lied "Hänschen klein..." umgedichtet und vorgesungen haben.

CHORios ist übrigens der beste Chor den es gibt! Infos unter http://chorios.pfarrebuch.com/


Zu später Stunde überraschten mich auch meine Freunde vom Musikverein mit einigen Märschen und Polkas. Doch lange konnte ich nicht zuhören, dann griff auch ich noch (zum letzten Mal für ein Jahr) zu meinem Flügelhorn.


Wir feierten bis in die frühen Morgenstunden. Nocheinmal vielen vielen Dank an alle, ich freue mich schon aufs Wiedersehen in einem Jahr!!


Photos vom Abschiedsfest sind unter folgendem Link online:

http://picasaweb.google.com/irisinromania/Abschiedsfest







Sonntag, 7. September 2008

Sendungsgottesdienst Buch




Heute war wieder ein ganz besonderer Tag für mich.
Wir feierten meinen Sendungsgottesdienst in meiner Heimatpfarre Buch.
Viele Verwandte, Freunde, Kollegen und Bekannte feierten mit.

Pfarrer Paul Solomon und Kaplan Ronald Stefani zelebrierten einen wunderschönen Gottesdienst der von unserem Jungen Chor CHORios mitgestaltet wurde.

Das Lied "Neue Schritte wagen" pfeifend zogen wir in die Kirche ein. Der Gang war als Weg geschmückt mit Steinen und Blumen. Ich durfte einen schweren Rucksack tragen - bei den Fürbitten wusste ich dann, warum der so schwer war.

Während des Gottesdienstes erwarteten mich viele Überraschungen. So spielte ein Bläserensemble (Danke an Sonja, Christian und Dominik) das Lied "Time to say Goodbye" das mich sehr gerührt hat.

Zum Schluss bekam ich von meinen CHORios Mädls einen Kalender mit sehr lustigen Photos geschenkt. Auch unser PGR Vorsitzender Ewald überreichte mir ein Kuvert und wünschte mir Viel Glück und viel Kraft für die Zeit in Rumänien.

Das Lied "Ich singe für die Mutigen" sangen die Chorios Mädls am Schluss, bevor ich noch von Pfarrer Paul und Kaplan Ronald einen Reisesegen erhielt.

DANKE an alle die diesen Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben
DANKE auch für die Agape danach.

Alle Photos vom Sendungsgottesdienst in Buch unter http://picasaweb.google.de/irisinromania/SGDBUCH

Mittwoch, 3. September 2008

Noch 13 Tage...

und meine Gefühle spielen Achterbahn.

Vorfreude, Abschied, Spannung, loslassen, Erinnerungen, Angst, Hoffnungen, Neugier .......

Am Sonntag hatte ich nach fast 5 Jahren den letzten Arbeitstag im Altersheim. Der Abschied von den Bewohnern und vom besten Team der Welt fiel mir nicht ganz leicht.

Von meinen Kollegen habe ich tolle Geschenke bekommen. Einen Schirm und ein Wünscheheft wo jeder eine Seite gestaltete.



Das folgende Gebet war auch im Heft:

Unterwegs auf der Straße unseres Lebens

Unterwegs
mit Menschen, die es gut mit mir meinen, mit meiner Familie, Freunden, mit Fremden,
mit Träumen, Wünschen, Vorstellungen,
mit Ängsten, Sorgen, Belastungen und Nöten,
unterwegs mit dir, du mein Begleiter.
unterwegs mit dir du mein Gott, auf der Strasse meines Lebens.
Unterwegs
mit mal mehr und mal weniger Toleranz,
mit der Bereitschaft, meine Mitmenschen so anzunehmen wie sie sind,
mit meinen Ansichten und meiner Meinung,
unterwegs mit dir, du mein Begleiter.
Unterwegs mit dir, du mein Gott auf der Strasse meines Lebens.
Unterwegs
mit meinen Ansprüchen und Bedürfnissen,
mit meinem Leistungsdenken und meiner Wertschätzung für andere,
mit meiner Rücksichtnahme und meiner Bequemlichkeit,
unterwegs mit dir, du mein Begleiter.
Unterwegs mit dir, du mein Gott auf der Strasse meines Lebens.
Unterwegs
mit meinen Traurigkeiten und meinen Tränen,
mit meiner Zärtlichkeit und meiner Sehnsucht,
mit meinem Alleinsein und mit dem Wunsch nach Gemeinschaft,
unterwegs mit dir , du mein Begleiter.
Unterwegs mit dir, du mein Gott auf der Strasse meines Lebens.

Donnerstag, 28. August 2008

Herzliche Einladung!



Der Abschied naht in riesen Schritten. Noch 19 Tage, dann bin ich in Bukarest.
Zum Sendungsgottesdienst und zu meiner Abschiedsparty lade ich alle ein, die nocheinmal gerne mit mir feiern möchten. Ich freue mich über viele Gäste.

Montag, 18. August 2008

Hochspannung?!?


Dieses Blechschild haben wir bei der (Kl)Osterwoche in Wöllersdorf gefunden. Es begleitet mich schon die ganze Vorbereitung hindurch und es beschreibt meine momentanen Gefühle sehr gut!
Ich bin sehr gespannt was mich alles erwarten wird. Die Lebensgefahr steht für die Veränderung in meinem Leben.
MaZ hat mein Leben schon verändert und nach diesem Jahr wird es noch mehr verändert sein.

Samstag, 16. August 2008

Noch einen Monat!

In genau einem Monat werde ich meine erste Nacht in Bukarest verbringen und heute habe ich meinen letzten Nachtdienst im Altersheim.
Es gibt noch einiges für mich zu tun in diesem Monat. So möchte ich mein Auto noch verkaufen, die letzten 2 Impfungen warten noch, mein Abschiedsfest will organisiert werden und ein wenig Rumänisch lernen sollte ich auch noch.

Mittlerweile bin ich voller Vorfreude auf meinen Einsatz in Rumänien, ich kanns kaum noch erwarten!

Und trotzdem genieße ich die noch bleibende Zeit hier in Vorarlberg.
Vor allem die Tage mit meinen Freunden und meiner Familie, die Proben und Auftritte mit meinen Kollegen vom Musikverein und Jugendchor.

Dienstag, 5. August 2008

Ein paar Photos vom Blockseminar



Aussendung


Am 1. August wurden wir MaZ in der Unterkirche des Missionshauses St. Michael in Steyl ausgesendet.
Unser Missionskreuz haben wir selber gebastelt und jeder von uns schrieb ein persönliches Sendungsgebet.

Das ist meines:

Gott, ich danke dir, dass du meinen Weg mit mir gehst.

Und ich möchte dich bitten Gott, gib mir auf meinem Weg was ich brauche:

Wärme, Liebe, Zuneigung, Stärke und Zuversicht, das Vertrauen in meine Mitmenschen, in mich selber und in dich.


Sei auch in den schweren Stunden und dunklen Momenten mit mir und schenke mir Mut, Kraft und Hoffnung.


Halte deine beschützenden Hände über meine Familie, meine Freunde und über alle Menschen die mir wichtig sind.

Amen




Das ist der Steyler MaZ Jahrgang 2008 und unsere Betreuer.

Seit ca einem halben Jahr bereiten wir uns auf unseren Einsatz vor. Zur letzten Intensiven Vorbereitung vor der Ausreise trafen wir uns alle in Steyl, dem Gründungsort der Steyler Orden.

Wir beschäftigten uns mit Problemen die uns im Ausland erwarten könnten, mit Mission und Missionsgeschichte, AIDS - HIV, Kultur - Inkulturation und Kulturschock und unseren Bedürfnissen, sowie die Rolle von Mann und Frau in anderen Kulturen.

Wir bekamen noch letzte wertvolle Tipps mit auf den Weg.

In der Mitte des Seminars, verbrachten wir 2 Tage in Stille bei Exerzitien.

Wir feierten gemeinsam sehr schöne Gottesdienste und besonders der Sendungsgottesdienst wird mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

In diesen 12 Tagen wuchsen wir zu einer starken Gruppe zusammen, und obwohl wir bald auf der ganzen Welt verstreut sein werden, bleibt die Gemeinschaft trotzdem erhalten. Der MaZ Geist lebt in jedem von uns.

Die Einsatzländer:

Argentinien: Bernd Heithorst, Stefanie Prowald, Sophia Hock und Veronika Schermann

Bolivien: Severin Parzinger, Ann-Christin Verhoelen, Anna Christina Nowak, Alexandra Ey, Anne Kaspar

Brasilien: Lisa Kleinwächter, Carmen Böckle, Johannes Diepolder, Tobias Förster, Christina Grabner

Paraguay: Leander Wiesheu, Johannes Höing

Rumänien: Theresa Siebert und ich

Indien: Ferdinand Spann

Philippinen: Christina Stöck

Ghana: David Eppler, Mario Vitale, Matthias Grosche

Togo: Annegret Pohl

Bulgarien: Sabine Hagendorfer cs